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Weinbau im Allgäu – auf 860 Meter Höhe

Die Deutsche Weinlandschaft ist in Aufruhr geraten. Grund dafür ist ein kleiner Weinberg, keine 100 Quadratmeter groß, in 860 Meter Höhe. Zu finden ist der Wein im Allgäu, genauer gesagt in Bad Hindelang auf dem Grund von Hotelier Armin Gross. Auf etwa 20 Quadratmetern baut er Solaris- und Muscat-Reben an. Sein Fazit: Gut aber süßer als erwartet.

Eine niedliche kleine Geschichte die mittlerweile in die Kategorie Skandal geschoben werden könnte. Die Meldung über Deutschlands höchsten Weinberg war noch keinen Tag alt, da bekam Gross Post, von der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau. Inhalt war ein “Anhörungsbogen wegen einer nicht genehmigten Rebfläche von Weinreben”. Er wurde zur Rodung der Rebanlagen aufgefordert, fand aber in einer weiteren Anlage die Möglichkeit, seine Fläche als “Hobbyanpflanzungen von Weinreben” anzumelden. Die Genehmigung ging durch und Gross konnte seine 20 Quadratmeter behalten. Allerdings unter der Prämisse den angebauten Wein nicht in ungenehmigten Flaschen zum Verkauf anzubieten.

Das ist jedoch noch nicht alles. Mit dem Rückenwind der Genehmigung als Hobbyanlage haben Armin Gross und sein Nachbar scheinbar Blut geleckt. Nicht nur, dass sie gemeinsam vorhaben eine “Winzergenossenschaft Oberallgäu” zu gründen. Jungwinzer Gross versucht sogar eine Eintragung des Allgäu in das Deutsche Weinbauregister zu erreichen. Der Behördenkrieg dazu ist bereits im Gange.

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