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Roséwein – für heiße Sommerabende

Roséwein ist keine Mischung von Rot- und Weißwein, sondern wird ausschließlich aus roten Rebsorten erzeugt. Die Roséweinreihe “Weißherbst” darf nur für Qualitätsweine verwendet werden.
Eine Besonderheit stellt der Rosé-Champagner dar. Er darf aus einer Mischung von rotem und weißem Grundwein hergestellt werden. Das liegt daran, dass durch die Kohlensäure die Gerbstoffe, die meist in Spuren im Rosé vorhanden sind, zu stark betont würden. Nicht nur der Geschmack wird dadurch angenehmer, auch die Farbgebung bleibt über die Jahre gleichmäßig.

An dieser Stelle wird noch einmal auf die Verwechslungsgefahr zum Rotling deutlich gemacht.

Moderne Roséweine besitzen eine Farbpalette, die vom blassen, beinahe kaum wahrnehmbaren bis zum intensiven, dunklen, beinahe ans Hellrote grenzende Rosa reicht.
Bei der Produktion lässt man, im Unterschied zum Weißwein, den Most für kurze Zeit zusammen mit den Traubenschalen stehen, damit er Farbstoffe aus diesem herauslösen kann.

In den heißen Weinbaugebieten Frankreichs und Spaniens wird oft sehr viel Rosé produziert, weil dieser in der Hitze sehr viel besser zu Tisch passt als der meist schwere Rotwein dieser Region.

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  • Udo Thiem
    Juni 13, 2011

    Ein kühler Rosé an einem heißem Sommerabend ist echt ein Hochgenuß. Wichtig ist aber die richtige Auswahl, sonst wird es eher eine Entäuschung. Unter 4-5 Euro braucht man sich da nicht zu wundern.

  • David
    August 27, 2013

    ergänzung: Weißherbst darf nur aus EINER Rebsorte gekeltert werden und Roséweine können bis zu einem bestimmten Anteil aus mehreren Sorten bestehen.

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