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Der Portugieser

Portugieser sind unkomplizierte, süffige und frische Schoppenweine. Wenn er nicht all zuviel Tannin besitzt, kann man ihn gar im Frühling genießen.

Bedeutung
Die drittwichtigste Rotweinsorte nach dem Spätburgunder und dem Dornfelder in Deutschland wird mit circa 4900 Hektar in Deutschland angebaut – dies beträgt circa fünf Prozent der Gesamtanbaufläche. Vor allem wird er in der Pfalz mit 2500 Hektar produziert, gefolgt von Rheinhessen mit 1800 Hektar. Erst seit den neunziger Jahren hat er sich in Deutschland stabilisiert.

Geschichte
Die eindeutige Herkunft lässt sich nicht definieren. Allerdings ist er über Österreich nach Deutschland (im 19. Jahrhundert) gekommen. Johann Phillipp Bronner hat die Züchtung übernommen. Somit verdrängte der Portugieser viele andere alte Rebbestände.

Anbau
Mit geringen Boden- bzw. Lagenansprüchen ist der Portugieser leicht anzubauen. Nährstoffarme Sandböden eignen sich. Falls es zu keinen Störungen kommt, ist er wüchsig und ertragssicher. Die frühe Reife erlaubt es sogar, schon in der ersten Septemberhälfte geerntet zu werden.

Ausbau/Geschmack
Die hellrote Farbe deutet auf einen Weißherbst hin. Aber auch Rotweine (meist Rubinrot) kommen vor. Zudem ist der Alkoholgehalt beim Portugieser oft gering.

Genuss
Somit gilt der Portugieser als angenehm, vollmundig, süffig und frisch. Eine kühlere Servierung bietet sich an. Dies unterstützt den leichten Charakter. Oft sind Beerendüfte wie der der roten Johannisbeere, Himbeere oder Erbeere vorhanden. Vor allem für sommerliche Gerichte eignet sich ein Portugieser als Begleiter.

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